prof. dr. med. debt lutz ricken
Prof. Dr. med. dent. Lutz Ricken
Fachzahnarzt für Oralchirurgie
ärztlicher Leiter der Zahnklinik Bad Wildungen
Sofort feste Zähne

Wir bieten Ihnen ein erfolgreiches Konzept an, damit Sie unsere Zahnklinik mit festsitzenden, ästhetisch ansprechenden Zähnen innerhalb eines Tages verlassen können.

Zahnimplantate

Zahnimplantate, stehen ihren natürlichen Vorbildern weder in der Ästhetik noch Funktionalität nach. Bereits über 10.000 Implantate wurden in der Zahnklinik Bad Wildungen erfolgreich eingesetzt.

Angstpatienten

Wir bieten unseren Angstpatienten gemeinsam mit Psychologen und Anästhesisten entwickelte Behandlungsstrategien an, die ihnen eine angst- und schmerzfreie Therapie ermöglichen.


Erste Hilfe für Angstpatienten - 8 Tipps, mit denen Sie die Angst vorm Zahnarzt überwinden


Niemand geht wirklich gerne zum Arzt. Doch jeder, dem seine Gesundheit lieb ist, sollte das notwendige Übel regelmäßig auf sich nehmen. In Sachen Zahngesundheit reicht es in der Regel, einmal im Jahr zur Kontrolle zu erscheinen. Kaum der Rede wert - oder etwa doch? Menschen, die unter Zahnarztangst leiden, macht allein dieser eine Termin im Jahr stark zu schaffen. Schon der Gedanke an die Untersuchung hinterlässt ein beklemmendes Gefühl, das oft von kalten Schweißausbrüchen, Herzrasen und Übelkeit begleitet wird. Betroffene stehen unter einem immensen Leidensdruck - doch das muss nicht so bleiben!


Sie selbst haben es in der Hand. Endlich eine sorgenfreie Behandlung erleben - dieses Ziel liegt näher, als Sie glauben. Erfahren Sie nachfolgend, welche kleinen und großen Schritte Sie unternehmen können, um Ihre Angst vorm Zahnarzt zu überwinden. Als Spezialisten im Umgang mit Angstpatienten wissen wir von der Zahnklinik Bad Wildungen genau, wie sich Kontrollen und Eingriffe so angenehm wie möglich gestalten lassen.


Versuchen Sie es einmal damit:


1. Sprechen Sie offen über Ihre Phobie

Sprechen Sie es laut aus: "Ich bin Angstpatient. Ich habe Angst vor dem Besuch beim Zahnarzt." Dieses Eingeständnis vor Ihnen selbst ist immens wichtig, denn erst dann werden Sie sich aktiv mit dem Problem befassen wollen. Vertrauen Sie sich in einem zweiten Schritt Ihrem Partner, Ihrer Familie oder Ihren Freunden an. Sie werden sehen: Ihre Lieben werden Ihnen gut zusprechen, Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Scheuen Sie sich auch nicht davor, mit Ihrem Zahnarzt über Ihre Ängste zu sprechen. Ein einfühlsamer Arzt, der eventuell sogar auf die Behandlung von Angstpatienten spezialisiert ist, wird Ihnen genau zuhören und wertvolle Lösungen anbieten.


2. Tauschen Sie sich mit Gleichgesinnten aus

Ob Sie es glauben oder nicht, in Deutschland leiden Tausende von Patienten unter denselben Symptomen wie Sie. Sie sind nicht allein. Sehen Sie sich doch einfach mal im Internet um, besuchen Sie Foren. Der Austausch mit Betroffenen wird Ihnen helfen, Ihre Angst zu akzeptieren und den Mut zu finden, an ihr zu arbeiten. Insbesondere von den Erfolgsgeschichten werden Sie profitieren - diese wirken wie ein natürlicher Antreiber: Das kann ich auch. Ich schaffe das!


3. Nehmen Sie sich Unterstützung mit ins Behandlungszimmer

Zahnärzte, die von Ihrer Phobie wissen, werden in der Regel nichts dagegen haben, wenn Sie eine liebe Person mit zum Termin bringen, um Ihnen die nötige Kraft zu schenken. Ganz gleich, ob diese nur neben Ihnen sitzt, Ihnen die Hand hält oder Ihnen aufmunternde Worte zuflüstert - eine solche Stütze kann Wunder wirken. Auf Wunsch und nach vorheriger Absprache kann diese Person auch während der Behandlung die Kommunikation mit dem Arzt übernehmen.


4. Suchen Sie einen spezialisierten Zahnarzt auf

Wer weiß am besten, wie er mit Ihnen und Ihren Ängsten umzugehen hat, wenn nicht ein Zahnarzt mit Spezialisierung auf dem Gebiet der Zahnarztphobie? Seien Sie also ruhig wählerisch - lassen Sie sich nur von einem Zahnarzt behandeln, von dessen Kompetenzen Sie überzeugt sind und in dessen Hände Sie sich guten Gewissens begeben können. Nutzen Sie ein Vorgespräch, um auszuloten, inwieweit der Arzt Ihnen entgegenkommen kann. Je verständnisvoller der Zahnarzt auftritt und je mehr sinnvolle Lösungsansätze er erläutern kann, desto vertrauenswürdiger ist er einzustufen.


5. Testen Sie unterschiedliche Entspannungstechniken

Jeder weiß: Entspannung ist die wichtigste Voraussetzung für eine sorgenfreie Behandlung. Das Gute: Entspannung ist erlernbar. Versuchen Sie z.B. die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Dabei liegen Sie locker auf dem Rücken, atmen ruhig und tief und spannen nacheinander für einige Sekunden unterschiedliche Muskelgruppen in Ihrem Körper an. Nutzen Sie diese Entspannungstechnik zur Vorbereitung oder auch während der Behandlung.

Interessant ist auch das Autogene Training. Mithilfe formelhafter Aussprüche und Gedanken versetzen Sie sich in eine Art Selbsthypnose und erreichen, dass Ihr Körper sich entspannt. Diese Technik ist nicht leicht zu erlernen, doch sie ist gesetzlich anerkannt. In der Regel übernehmen die Krankenkassen die Kosten für einen Kurs.


6. Unterziehen Sie sich einer Verhaltenstherapie

Wer für immer mit seiner Zahnarztangst Schluss machen möchte, sollte unter Umständen den Schritt in eine kognitive Verhaltenstherapie wagen. Dabei gehen Sie mit dem Psychotherapeuten zusammen Ihren Ängsten auf den Grund und lernen in mehreren Sitzungen, Ihre negativen Verhaltensmuster zu ändern. Können Sie die Angststörung offiziell nachweisen, steht die Krankenkasse für die Kosten ein.


7. Lassen Sie sich auf eine Hypnosetherapie ein

Wenn Hypnose es vermag, Raucher zu Nichtrauchern zu machen, warum dann nicht auch Angstpatienten zu sorgenfreien Patienten? Wer sich auf die Trance-Erfahrung einlässt und sich damit wohlfühlt, kann eventuell seine Zahnarztangst überwinden. Nicht jeder Mensch ist empfänglich für die Hypnose - doch einen Versuch ist es allemal wert.


8. Dämmerschlaf oder Vollnarkose

Wenn alle Stricke reißen, fragen Sie Ihren behandelnden Arzt, ob er Sie für die Behandlung sediert. Oft bieten Zahnärzte z.B. den schonenden Dämmerschlaf an, bei dem der Patient zwar bewusst nichts von dem Eingriff mitbekommt, aber selbstständig atmet. Eine klassische Vollnarkose ist mit deutlich mehr Risiken verbunden. Der Arzt wird gründlich abwägen müssen, ob eine solche Sedierung - unter Berücksichtigung der Schwere des Eingriffs - notwendig und vertretbar ist.


Doch bedenken Sie: Eine Sedierung erlöst Sie nur für den Moment von Ihren unguten Gefühlen. Wenn Sie dauerhaft angstfrei leben möchten, sollten Sie es mit den angesprochenen Therapien und Entspannungstechniken versuchen.