prof. dr. med. debt lutz ricken
Prof. Dr. med. dent. Lutz Ricken
Fachzahnarzt für Oralchirurgie
ärztlicher Leiter der Zahnklinik Bad Wildungen
Sofort feste Zähne
Sofort feste Zähne

Die Zahnklinik Bad Wildungen bietet Ihnen ein erfolgreiches Behandlungskonzept auf dem Gebiet der Sofortversorgung an, damit Sie unsere Klinik mit festsitzenden, ästhetisch ansprechenden Zähnen innerhalb eines Tages verlassen können.

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Zahnimplantate
Zahnimplantate

Zahnimplantate, „künstliche Zahnwurzeln“, stehen ihren natürlichen Vorbildern weder in der Ästhetik noch Funktionalität nach. Bereits über 10.000 Implantate wurden in der Zahnklinik Bad Wildungen erfolgreich eingesetzt.

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Angstpatienten
Angstpatienten

Wir bieten besonders unseren Angstpatienten gemeinsam mit Psychologen und Anästhesisten entwickelte Behandlungsstrategien an, die ihnen eine angst- und schmerzfreie Therapie in unserer Zahnklinik in Bad Wildungen ermöglichen.

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Knochenaufbau

Know How / KnochenaufbauHäufig ist ein Knochenaufbau nötig, da sich der Knochen nach einer Zahnentfernung relativ schnell abbaut. Schon ein halbes Jahr nach der Entfernung eines Zahnes können bis zu 60% des ursprünglichen Knochenvolumens abgebaut sein. Die Ausprägung des Abbaues ist aber von Patient zu Patient sehr unterschiedlich.

Der Grund für den Abbau liegt darin, dass ein Zahn oder ein Implantat Zug- und Druckkräfte in den Knochen einleiten, wodurch sich ein Gleichgewicht zwischen Auf und Abbau des Knochens einstellt. Fehlen diese Kräfte, oder sind sie zu groß, überwiegt der Abbau.

Damit Implantate dauerhaft stabil Ihre Funktion übernehmen können,
ist es wichtig, dass kein Knochenabbau am Implantat auftritt. Hierzu müssen zwei Grundvoraussetzungen erfüllt sein. Erstens, es dürfen keine Entzündungen auftreten und zweitens, das Implantat muss ringsherum von mindestens 1 mm stabilem Knochen umgeben sein (Abb.1). Diese Voraussetzungen sind durch viele wissenschaftliche Untersuchungen belegt worden.

Es kommt aber nicht nur in der Breite zum Verlust von Knochen, sondern auch in der Höhe. Dieser Verlust ist häufig durch eine vorausgegangene Parodontose verursacht, die nicht nur zum Verlust des Zahnes geführt hat, sondern auch zum Verlust des Knochens.

Fehlt die Knochenhöhe, hätte dieses ein kurzes Implantat und eine lange Krone zur Folge, was zur mechanischen Überlastung und damit zum Verlust des Implantats führen würde.

Aus diesen Gründen, die alle wissenschaftlich untermauert sind, machen wir in der Zahnklinik Bad Wildungen keine Kompromisse bei der Qualität des Knochenlagers, auch wenn manche Anbieter kurze oder dünne Implantate für ausreichend halten. Wir wollen nicht den schnellen aber kurzlebigen Erfolg, sondern die dauerhafte, möglichst lebenslange Haltbarkeit unserer Implantate.

Wie schafft man ein ausreichend dimensioniertes Knochenlager und womit?

Kleinere Defekte in der Breite können zeitgleich mit der Implantation mit einem Knochenersatzmaterial ausgeglichen werden.

Bei größeren Defekten in der Breite oder bei Verlust an Knochenhöhe kann dieser nur durch die Transplantation von eigenem Knochen ausgeglichen werden. Diese Verfahren erfordern viel Geschick und Erfahrung des Operateurs, worin der Grund liegt, dass immer wieder versucht wird, auf sie zu verzichten.

Eigenknochen gewinnt man am besten aus dem Unterkiefer, was ein sehr schonendes und risikoarmes Verfahren darstellt und ein optimales Anwachsen der Transplantate gewährleistet.

Ist die Menge des Knochens, der aus dem Unterkiefer gewonnen werden kann, nicht groß genug, kommt der Beckenkamm als Alternative in Frage. Dieses Verfahren ist aber nur in äußerst wenigen Fällen erforderlich.

Ein weiteres Verfahren zum Aufbau des Knochens ist die so genannte Distraktionsosteogenese, bei der durch Dehnung des Knochens das Volumen vergrößert wird.

Dieses chirurgisch sehr anspruchsvolle Verfahren hat den Vorteil, dass kein Knochen entnommen werden muss und es in wissenschaftlichen Untersuchungen die höchste Erfolgswahrscheinlichkeit aufgewiesen hat. In unserer Klinik wird es seit 2003 sehr erfolgreich angewendet.

Eine Ausnahme bei den Knochenaufbauten stellt die Erhöhung des Knochens im Seitenzahnbereich des Oberkiefers dar (Abb.2). Hier hat sich der so genannte Sinuslift seit seiner Einführung durch Tatum 1986 bewährt.

Bei diesem Vorgehen wird ein Knochenaufbau in der Kieferhöhle durchgeführt (Abb.3), bei dem, und das ist mittlerweile wissenschaftlich unstrittig, kein Eigenknochen verwendet werden muss, was Ihnen die Knochenentnahme erspart.

Untersuchungen haben gezeigt, dass bei der Verwendung von Bio Oss, einem Knochenersatzmaterial (Abb.4), eine Erfolgsquote von 96 % erzielt wird. Mit Eigenknochen oder anderen Knochenersatzmaterialien sind lediglich Erfolgsquoten von 92 % bzw. 81 % erzielbar. In unserer Klinik liegt die Erfolgsquote, dank einer besonderen Operationstechnik, auch hier über 99 %.

Die verschiedenen Verfahren des Knochenaufbaus werden in unserer Klinik, auf Wunsch oder bei medizinscher Notwendigkeit unter Vollnarkose, mit mikrochirurgischen Techniken durchgeführt, um eine optimale Heilung zu erzielen und die Belastung so gering wie möglich zu halten. Würden wir auf sie verzichten, ginge dies immer zu Lasten der Langzeitstabilität der Implantate.

Einzelimplantat Friadent

Abbildung 1

Sinus Friadent

Abbildung 2

Sinus eroeffnet Friadent

Abbildung 3

Sinus augmentiert Friadent

Abbildung 4